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Freitag, 16. 11 2018

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PolyPLAST 15-11

PolyPLAST 15-11

Dünnflüssiges PU-Harz zur Herstellung und Duplizierung zäh-harter und flexibler Modelle, Werkzeuge, Stützformen, Displays, etc. Zur detailgetreuen Wiedergabe von Oberflächen, Strukturen und Konturen vorzüglich geeignet. Leichtes Entformen der hergestellten Objekte.

Produkte aus diesem Gießharz vermitteln den Eindruck von Holz und/oder Kunststoff.


Verarbeitung

Formenvorbereitung und Trennmittel
Poly 15 Produkte reproduzieren beim Vergiessen feinste Details einer Vorlage. Bei falschem, ungleichmäßigem oder fehlerhaftem Trennmittelauftrag an der Oberfläche des Originals können Abgüsse einen ungewünschten Verbund mit der Oberfläche eingehen.

Machen Sie zuvor einen Versuch an einem gleichartigen Teil, um mögliche Beschädigungen an Ihrem „einzigartigen“ Original auszuschließen.

Polyethylen oder Silikone wie TinSil und PlatSil benötigen i.d.R. keine Trennmittel, ein leichter Schutzfilm mit PolEase Spray erleichtert  nach der Vernetzung die Entformung.

Latex-, Polyurethan-, Gummi- oder Metallformen müssen trocken sein und benötigen ein geeignetes Trennmittel, z.B. PolEase 2300.

Die Poly 74 Serie ist zur begrenzten Belegung mit, in oder auf Produkten der Poly 15 Serie geeignet.

Mischen
Noch vor dem Mischen werden alle Formen und benötigten Geräte, Werkzeuge und Hilfsmittel sauber und funktionsfähig bereitgelegt. Material- und Umgebungstemperatur sollten nicht unter 15° C liegen.

Die Material-Komponenten A + B vor dem Befüllen des Mischgefäßes unbedingt homogenisieren, d. h. gut aufrühren, weil die Komponenten bei längerer Lagerung im Gebinde sedimentieren und sich am Boden absetzen können.

Nach dem Öffnen der Gebinde und der Entnahme der Komponenten sollten diese zur Vermeidung der Aufnahme von (Luft-) Feuchtigkeit möglichst bald wieder sorgfältig verschlossen werden. Die übermäßige Kontaminierung der Harze und Elastomere mit Feuchtigkeit oder Wasser verursacht ggf. ein Schäumen des Materials bei späterem Gebrauch und beeinträchtigt deren Produkteigenschaften.

Mischgefäße, Rührstäbe und Spachtel aus Metall- oder Plastik sind denen aus Holz oder Pappe vorzuziehen, um eine erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden.

Messen Sie Komponente A + B in akkuratem Verhältnis in ein Mischgefäß, zu empfehlen sind Eimer aus Polyethylen, diese können leicht gereinigt und mehrfach benutzt werden. Nach dem Wiegen können, wenn erforderlich, die Additive Part X oder Part F zum Beschleunigen oder Verzögern hinzu dosiert werden. Zum Verdicken ggf. DuraSil oder PolyFibre zumischen.

Beginnen Sie nach dem Zusammenführen der beiden Komponenten unverzüglich mit dem Mischen, führen sie das an Wand und Boden befindliche Material dabei mehrfach, ggf. mit einem (Gummi-) Schaber gründlich in die Mitte der aufgerührten Masse. Mischen Sie zügig und beenden Sie diesen Vorgang möglichst innerhalb 1/3 der Verarbeitungszeit, damit eine ausreichende Frist für den sorgsam auszuführenden Gießvorgang verbleibt.

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